InteriorDesignerin

Büroräume und die Elemente 4.0

16.05.2017 | Allgemein | 1 Kommentar

Ein Energieunternehmen macht sich auf den Weg zum attraktiven Unternehmen 4.o

Energieversorger und jugendlich scheint ein Widerspruch in sich zu sein, zumindest, wenn man an frühere Zeiten denkt. Nicht so in diesem Fall, denn dieses Unternehmen hat sich viel auf die Fahne geschrieben: jung, dynamisch, modern, nachhaltig, sozial und vor allem ökologisch, so die eigenen Ansprüche an das Profil. Keine leichte Aufgabe, wenn man es konsequent umsetzen möchte, aber eine besonders lobenswerte und am Puls der Zeit. Frisch und modern ist der Auftritt im Kundencenter und noch ausgefeilter sollten die neuen Büroräume werden.

 

Projekteinstand bei Stufe 2

Als ich in das Projekt einstieg waren die Räume bereits bezugsfertig hergerichtet und ein Objekteinrichter hatte erste Vorschläge erarbeitet. Meine Aufgabe sollte nun sein, die Möblierung zu optimieren, einen einzigartigen Empfangsbereich zu kreieren und das Firmenimage kreativ und unverwechselbar in die Räume zu transportieren.

 

 

Vorher – Bilder Meeting Point und Eingangsbereich

Empfangsbereich

Transparenter Haupteingang

 

Das Spiel mit den Elementen

Aus dem Erstgespräch finde ich Überschriften und Gemeinsamkeiten, die ich in Materialien, Farben und Formen übersetze. Mir war wichtig, dass sich die Elemente, die das Unternehmen als Energieversorger nutzt und das Credo Ökologie sich gut mit dynamisch, jugendlich und modern verbinden. Gleichzeitig brauchte es eine Brücke zur Region, die vom Unternehmen mit verschiedenen Projekten unterstützt wird. Da es noch Tochterunternehmen gibt, war es zusätzlich wichtig, dass die Räume gegebenenfalls von diesen genutzt werden können.

 

 

 

Nachher – Bilder Meeting Point und Eingangsbereich

Aus dem transparenten Eingangsbereich wurde zusätzlich ein repräsentativer Meeting Point. Besucher werden hier empfangen, können kurz verweilen. Zusätzlich lassen sich hier kleine Teambesprechungen abhalten. Der Tresen kann mit dem Firmenlogo versehen werden. Die indirekte Beleuchtung betont seine ungewöhnliche Form.

Meeting-Point und Wartebereich; Elemente Luft, Sonne, modern, jung, Natur

Empfangsbereich ist gleichzeitig ein vollwertiger Arbeitsplatz; Elemente Wasser, modern, dynamisch

Entwurf Tresen: Susanne Schreiber-Beckmann; Ausführung: Tischlerei Götze & Zoppke aus Celle

Ich freue mich übrigens auch nach so vielen Jahren immer noch wie Bolle, wenn meine Zeichnungen plötzlich leibhaftig da stehen.

Meine Skribble-Skizze für den Tresen

 

 

 

Vorher – Bilder Hintereingang

Der  Hintereingang zum Büro, war auch mit repräsentativen Esprit gewünscht. Frische Farbe war bereits eingezogen.

Da geht noch mehr…

 

 

Nachher – Bilder Hintereingang

Da die Raumhöhe etwas bedrückend wirkte, brauchte es hier Ablenkung, damit ein angenehmes Gefühl entsteht. Ich bin ja gern für einfache Mittel, die das Budget nicht unnötig strapazieren:

Element Ökologie, Nachhaltigkeit

Deshalb haben wir hier eine Tapete drucken lassen, die für Ausblick sorgt. Das Motiv hat einen direkten Bezug zum Unternehmen und zeigt das Landschaftsschutzgebiet, das von der Firma unterstützt wird.

 

 

Vorher-Bilder Besprechungsraum

Transparenz ist heute in der Architektur sehr gefragt. Manchmal ist es aber auch zu viel des Guten. Bei Besprechungen braucht es den Fokus auf die Gesprächspartner. Wenn Transparenz zur Ablenkung wird, oder wenig Rückendeckung der Sitzpositionen zur Folge hat, kann das Besprechungen negativ beeinflussen.

 

 

Nachher – Bilder Besprechungsraum

Die halbtransparente Folie erhält die Helligkeit auf dem Flur und im Raum. Vielfarbige Stühle wirken lebendig und modern. Auf dem Bild fehlen noch die geplanten vertikalen Moosflächen, die nicht nur ein gestalterisches Highlight im Raum abbilden, sondern auch das Klima positiv beeinflussen.

Elemente Bezug zur Region, Feuer, Modern, Ökologie

 

Gerade habe ich erfahren, dass der Besprechungsraum auch von den anderen Betriebszweigen rege genutzt und sehr gelobt wird. Er wird als außergewöhnlich und modern betitelt und die Mitarbeiter fühlen sich generationsübergreifend dort sehr wohl.

Als Kreativschaffende lebe ich ja nicht vom Honorar allein, deshalb hüpft mein Herz, wenn mir solche Botschaften weitergegeben werden.

Ihre

Susanne Schreiber-Beckmann

 

 

Weitere Projekte:

Ein Shop geht offline

Eine Friseurmeisterin geht neue Wege

 

 

 

 

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Hinterlassen Sie uns einen Kommentar:

Sybille Eichner schrieb am 25. August 2017 um 13:46 Uhr:

Sehr schön und absolut gelungen!