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Stau im Raum? Gut geplant, ist halb organisiert! Wichtige Tipps für Stauräume

23.06.2015 | Einrichtungstipps | Keine Kommentare

Stauräume

Nie genug, meist überfüllt, zu wenig, gar keinen, unpraktisch, unerreichbar, zu teuer,….. Klingt nicht gerade wie ein Lieblings-Einrichtungsthema. Machen wir es gemeinsam zu unserem Lieblingsthema mit der Überschrift: „Stauraum gut geplant, ist halb organisiert“

Ein Geheimtipp vorweg:

In ganz vielen Fällen lässt sich ein Stauraum ohne großes Budget optimieren. Der erste Schritt zu mehr Stauraum ist nämlich das Sortieren – und zwar aus-, um,- und dann  neu einsortieren. Aber welcher Stauraum passt zu wem? Und wo lassen sich zusätzliche Stauräume gwinnen? Wo und wie bringen sie was unter?

 

 

 

 

 

 

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Foto: SSB

8 nützliche Tipps für effiziente Stauraumplanung

1. Was erwarten sie von ihrem Stauraum? Beispiel: um etwas auszustellen oder zu inszenieren muss es sichtbar sein – dafür passt ein Regalsystem oder eine Vitrinenform oder eine Kombination aus beidem.

2. Passt die Unterbringung zu ihrem Lebensstil, Lebensmethoden und zu den persönlichen Bedürfnissen? Um sich dieser Dinge bewusst zu werden, ist das Führen eines Wohntagebuches hilfreich. Das gilt übrigens auch für Unternehmensräume.

3. Sind sie eher ordentliche Menschen, oder braucht es zur Unterstützung ein ordnendes System, wie beispielsweise eine Schubladeneinteilung?

4. Welcher Wohntyp steckt in ihnen? Ein Minimalist oder ein Sammler? Zeigt sie gern ihre Schätze oder soll es clean und übersichtlich aussehen?

5. Wenn sie eine offene Aufbewahrung bevorzugt, bedeutet es ein Mehraufwand der Pflege. Habt sie Zeit und Lust diesen Aufwand zu betreiben?

6. Nutzt sie die Unterbringungen allein, oder mit anderen Personen? Welche Gewohnheiten haben diese Personen?

7. Sammelt sie gern? Dann ist es sinnvoll großzügiger zu planen, oder gerade nicht, wenn sie sich in dieser Richtung disziplinieren wollt.

8. Müssen bevorstehende Änderungen in ihren Lebensumständen mit eingeplant werden? (Neuerdings arbeiten im Homeoffice, oder Familienplanung)

Hier bekommen sie Lösungen, wie Stauräume aussehen können, versehen mit noch mehr Tipps von mir:

Stauräume

 

Wer nicht fragt bleibt blöd – Antworten für sinnvolle Strauraumorganisation

Wie wird nun ein Stauraum sinnvoll organisiert? Auch für diese Antwort brauchen sie zuvor eine Bestandsaufnahme der Dinge, die untergebracht werden sollen / müssen.

1. Bestandsprüfung der Inhalte in ihrem Stauraum. Was wird häufig, wenig, selten oder gar nicht genutzt? (Versteht sich jetzt von selbst, dass die gar nicht genutzten Dinge aussortiert werden.)

2. Sind die Dinge so verstaut, dass es für SIE effektiv ist?

 

 

Kriterien zur Stauraum – Gliederung auf einen Blick

Häufig genutzt : Erreichbarkeit zwischen Auge und Hüfte, wobei die beste Reichweite in Augenhöhe liegt.
Gelegentlich genutzt: darüber oder darunter – Nicht höher als noch gut erreichbar. Schwere Gegenstände im Bereich zwischen Boden und Kniehöhe.
Selten genutzt: Hochgelegener Stauraum – benötigt eine Trittleiter

Beispielfotos und  Tipps

 

 

 

Bonustipp

1. Vor Neuanschaffungen und Einbauten unbedingt Alternativen und Kosten für die jeweiligen finanziellen Aufwendungen prüfen.

2. Wenn das Budget für eine Neuanschaffung oder für Einbauten nicht ausreichend ist, bleibt immer noch eine straffere Organisation der jetzigen Gegebenheit. Lösen sie sich zunächst gedanklich von einer Neuanschaffung und es werden sich mehr Lösungen auftun als erwartet.

 

 

Was sind ihre Erfahrungen in Sachen Stauraum? Findet sie alles wieder oder sind sie ständig auf der Suche? Haben sie Fragen dazu?

Ihre

Susanne Schreiber-Beckmann

(Aufräumcoach, selbst fast immer gut organisiert)



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