Feng Shui im Auto ist gut für den Verkehr
Am 12. April 2006 vermeldete die Nachrichtenagentur AFP, dass auch im Auto Feng Shui für positive Energien sorge:
London (AFP) - Die altchinesische Wohnkunst Feng Shui kann nach Ansicht eines britischen Versicherers im Auto zu einem ganzheitlichen Fahrgefühl beitragen. In einer Studie des Autoversicherers Aon Private Clients gibt Experte Raymond Catchpole Tipps, wie sich Autofahrer Stress vom Leib halten können. Laut Catchpole fängt alles mit dem richtigen Parken an: nicht mit der Schnauze zur Hauswand, weil Autos mit ihren Kühlern und Scheinwerfern Raubtieren ähnelten und so die Hausbewohner erschrecken könnten.
Im Auto gilt vieles, was auch in den eigenen vier Wänden die Stimmung hebt. Fahrer sollten im Auto singen, in die Hände klatschen und Musik abspielen. Vermüllte Fahrgastzellen drückten aufs Gemüt und "saugen dem Fahrer die Kraft aus". Saubere Fenster sind nicht nur ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, sondern lassen laut Catchpole auch die Chi-Energie besser ins Innere.
Wer auf dem Boden Meersalz-Kristalle verstreue, könne anschließend die negative Energie der Insassen leicht mit einem Staubsauger entfernen, rät der Experte. Und ein schmales blaues Bändchen rund ums Satelliten-Navigationssystem geschnürt, begünstige den vollkommenen Autofahrer-Gemütszustand: klar, fließend und aufmerksam. Wahlweise könnten auch Rückspiegel eingefasst werden.
Manche hielten das Interesse seines Unternehmens "in so etwas wie Feng Shui" möglicherweise für ungewöhnlich, sagte Aon-Chef Ian Cullen. Doch schon wenn einige Informationen aus der Studie Fahrern helfen könnten, ruhig und achtsam zu fahren, sei es "eine nützliche Übung". Der Vorsitzende der britischen Gesellschaft für Feng Shui testete für die Studie einen Nissan Micra, einen Volkswagen Passat, einen Porsche Boxster und einen Lexus SUV auf besseres Fahrgefühl.
