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Früher Badezimmer – Heute Badetempel: SINNvolle Gestaltungstipps

11.05.2015 | Einrichtungstipps | Keine Kommentare

Foto:SSB

Bäder sind heute Wellness-Oasen. Zweckmäßigkeit gepaart mit Wohlfühlen sind die Kriterien, die ganz oben stehen.

Überlegen sie also im Vorfeld genau, welche Bedürfnisse ihre persönliche Wohlfühloase Bad erfüllen muss. Hier einige Anregungen, welche Fragen sie sich stellen sollten, wenn sie ihr Bad neu planen oder renovieren wollen?

 

 

Wieviel Stauraum benötigen Sie?

Handtücher, Putzutensilien, Kosmetikartikel, Lagerhaltung für Hygienartikel,… . Was möchten oder müssen Sie in Ihrem Bad unterbringen?

Wenn Sie Trockner und Waschmaschine im Bad unterbringen wollen oder müssen, bedenken Sie die Unterbringung für Waschmittel gleich mit. Beide Geräte sollten möglichst leise sein.

Braucht die Katzentoilette Platz im Bad? Dann ist jetzt die Gelegenheit einen unauffälligen Bereich mit einzuplanen, beispielsweise in einem Unterschrank oder eingelassen im Boden.

 

 

 

Was soll WIE aufbewahrt werden?

Geschlossene Stauräume erleichtern das Putzen im Alltag. Offene Stauräume geben eine offensichtliche Übersicht.

 

 

 

Wer benutzt das Bad?

Körpergrößen, Geschlecht, Alter,…. alles wichtige Gesichtspunkte für die Auswahl und Anordnung von Schränken und Sanitärobjekten. Für kleine Menschen sind Utensilien in Hängeschränken nicht ohne Hilfe zu erreichen. Große Menschen haben eine größeren Aktionsradius und benötigen beispielsweise beim Sitzen mehr Platz.

Kinder-WC in einem alten Bauernhaus

 

 

Dusche und / oder Badewanne?

Ohne hinderliche Schwellen ist es bequemer. Denken sie in Komfort! Sowohl Dusche, als auch Badewanne müssen heute keine hohen Einstiege mehr haben. Möglich ist auch eine Kombination aus Dusche und Badewanne. Inzwischen gibt es einige Anbieter solcher Dusch-Wannen-Kombinationen.

 

 

 

Wandbelag –  Welche Alternativen gibt es zur klassischen Fliese?

Fliesen gibt es heute in vielfältigen Designs, Größen, Oberflächen. Aber wie wäre es mit einem fugenlosen Belag? Auf dem Fotos sehen sie einen mineralischen Putz, der für den Nassbereich geeignet und pflegeleicht ist. Farben und Texturen sind nach Wunsch wählbar. Eine Alternative sind Wandpaneele mit Feuchtraumeignung, die im Bad eingesetzt werden können. Auch hier gibt es vielfältige Designs. Fugenlose Beläge gibt es von untreschiedlichen Herstellern von ökologisch bis konventionell, beispielsweise von Naturofloor (siehe Foto), Kreidezeit, Savamea, Volimea, …

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Boden- und Wand von Savamea Foto: SSB

 

 

Gut geplant ist halb gewohnt

Beginnen sie mit der Planung deshalb rechtzeitig und lassen sie sich dabei nicht unter Druck setzen. Entscheiden sie nach ihren Prioritäten, was für sie unverzichtbar ist und was sich später einfach umsetzen lässt. Wenn z. B. das gewünschte WC mit integrierter Waschfunktion nicht mehr ins Budget passt, wählen sie fürs Erste ein Modell, wo sich ein entsprechender Aufsatz nachrüsten lässt. Vergessen sie bei der Gestaltung die Decke nicht.  Wie wäre es beispielsweise mit einer hinterleuchteten Bespannung als Druck oder einer Deckenmalerei? Gerade im Bad können Sie über die Deckengestaltung mit besonderen Inszenierungen eine Stimmung erzeugen, die aus ihrem Bad eine Wellnessoase zaubert.

 

Ihre

Susanne Schreiber-Beckmann

(Coach für Badträume)

 



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